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Erlebnisbericht zur Skifahrt nach Südtirol

Die Aufregung zu Beginn war riesig! Das erste Mal in den Bergen, zumindest für einige von uns. Ohne jegliche Vorahnung, was uns erwarten würde, waren wir alle voller Vorfreude - und hatten jede Menge Fragen.

Würden wir dieses neue Erlebnis mit guten Erinnerungen füllen können? Und überhaupt: Wie weit würden wir als Anfänger schon kommen? Lügen kann man nicht: Die ersten zwei Tage bedeuteten für viele von uns, hart mit unserem inneren Schweinehund zu kämpfen. Ungewohntes zum Gewohnten zu machen, körperliche Anstrengungen hinzunehmen und die Magie des Skifahrens an sich heranzulassen. Ab der Mitte der Reise war jedoch eindeutig, dass dieser Sport einzigartig ist. Ob es das Schienbein war, das wehtat, die Waden, die von den Schuhen gedrückt wurden, oder einfach die gesamte physische Belastung – alles war wie weggeblasen, sobald man auf den Skiern stand und die Pisten hinunterfuhr. Der Spaß und die Selbstsicherheit, die man erlangte, wenn man Lob hörte, sind unersetzlich. Es war, als würde man in einem Spiel immer ein weiteres Level aufsteigen. Bei manchen von uns waren es sogar so unfassbar viele Level, dass der Start als Anfänger gar nicht mehr ersichtlich war. Das Schönste war aber vermutlich, dass wir alle unsere eigenen Erfolgserlebnisse hatten, die uns immer weiteren Mut für den nächsten Tag gaben. Techniken korrekt anwenden zu können, machte das Fahrerlebnis erst zu dem, was Skifahren wirklich ist: ein Moment, in dem du plötzlich fliegst, alles um dich herum ausblendest und dich dem Fluss der schneeweißen Piste widmest. Die Kurven zogen einen in ihren Bann, und der Weg von oben bis nach unten fühlte sich wie eine ewige, abenteuerliche Reise an. 

Alles dazwischen ist ohne Frage ebenfalls unvergesslich. Die Reise schweißte uns zusammen – als Gemeinschaft sowie als Freunde. Man erfuhr mehr voneinander, und aus dem Nichts war die sonst eher unscheinbare Person aus demselben Jahrgang ein pfiffiger und sympathischer Mensch, mit dem man gerne Zeit verbringen wollte. Spieleabende füllten die Abendstunden mit Gelächter und rundeten den erlebnisreichen Tag perfekt ab. Ein besonderes Highlight war für viele von uns der Hexenkessel, der uns endgültig dazu zwang, aus uns herauszukommen und unsere Komfortzone zu verlassen. Zu den Ballermann-Klassikern schunkelten und sangen wir mit – egal, ob man den Text kannte oder nicht, denn am Ende zählten nur die gemeinsame Freude und das unbeschwerte Miteinander. 

Trotz Bammel vor schlimmeren Verletzungen bereute wohl niemand die Reise nach Südtirol zum Skigebiet Klausberg, dem Ort, der uns alle prägsame Erinnerungen bescherte, die wir ganz sicher nicht so schnell vergessen werden. Ein großes Dankeschön an das Klausiland, das Hotel Markus und unsere achtsamen und tollen Lehrer: Frau Schoob, Herr Litzinger und Herr Pfennigsdorf.

Von Yaren und Ladan Q2